Lernzugänge

5 Lernzugänge – Welche davon präferiere ich?

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5 Lernzugänge – die entscheiden, wie man am einfachsten lernt

Der Test – Lernzugänge

Gewöhnlich nutzen wir für das Erlernen in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Lernzugänge. Leider lernen wir nicht automatisch auch, welche davon die Effektivste ist. Was für einen Fachbereich sehr gut sein kann, erweist sich einen anderen Fachbereich manchmal als sehr erschwerend.

In diesem Test überprüfen Sie, welche Lernzugänge Sie in Bezug auf Schreiben und Lesen in welchem Umfang nutzen. Aus dem Ergebnis kann abgeleitet werden, ob es sinnvoll ist, einen geeigneteren Lernzugang auszubauen bzw. zu definieren, was nötig ist, damit Ihr präferierter Lernzugang zu besseren Lernergebnissen führen wird.

Um präferierte Lernzugänge zu ermitteln, beantworten Sie die folgenden Fragen. Für jede Frage stehen drei Antworten zur Auswahl. Lautet Ihre Antwort auf die Frage „nein / selten / wenig“, dann tragen Sie in dieses Kästchen eine „1“ ein. Lautet Ihre Antwort „manchmal / teilweise“, dann tragen Sie in dieses Kästchen eine „2“ ein. Und lautet Ihre Antwort „ja / oft / meistens“, dann tragen Sie in das Kästchen eine „3“ ein.

Diese Fragen können Sie hier als PDF runterladen.

Nein, selten, wenig Manch-
mal, teils / teils
Ja, oft, meist
1. Wenn ich mit einer Aufgabe beschäftigt bin und andere Personen das Zimmer betreten, lasse ich mich nicht von meiner Arbeit ablenken. Ich schaue kurz auf und kann mich dann wieder meiner Arbeit widmen.
2. Wenn ich etwas geschrieben habe, lese ich das Geschriebene nochmals durch und korrigiert eventuell.
3. Innerhalb von einem Text schreibe ich ein Wort mehrmals anders und weiß nicht, welche die richtige Schreibweise ist.
4. Wenn ich lese, hilft es mir, wenn ich mit den Fingern auf die Textstelle zeige, die Finger das Lesen begleiten.
5. Ich kann mir schwer mündliche Anweisungen merken.
6. Beim Lesen neige ich dazu, die Lippen mit zu bewegen. Lernzugänge
7. Ich komme mit unstrukturierten, nicht klar umrissenen Aufgaben nicht zurecht. Lernzugänge
8. Ich schreibe die Wörter, wie sie ausgesprochen werden. Lernzugänge
9. Ich lese lieber selbst, als beim Lesen zuzuhören.
10. Während der Erledigung von Aufgaben habe ich gern eine Person „griffbereit“ neben mir. Lernzugänge
11. Ich habe eine schöne Handschrift, die ich leicht erlernt habe. Lernzugänge
12. Ich verwechsle oft lautähnliche Wörter (z. B. lehren – leeren).
13. Ich erschließe mir die Schreibweise neuer Wörter, indem ich diese innerhalb eines Textes lese.
14. Ich suche mir gern Beschäftigungen aus, die Kreativität erfordern.
15. Ich lerne vorwiegend durch Ausprobieren und Tun.
16. Ich lese sehr gut und mit hoher Geschwindigkeit.
17. Ich überprüfe gefühlsmäßig, ob die Schreibweise richtig ist.
18. Ich merke mir Informationen besser, wenn Tabellen, Karten oder Übersichten verwendet werden.
19. Ich nutze beim Lernen symbolhafte Darstellungen, um mich besser zu erinnern.
20. Ich lasse mir gern vorlesen.
21. Ich habe eine verkrampfte Handschrift. Das Schreiben fällt mir schwer.
22. Ich kann mir gut Fakten merken und wiedergeben.
23. Ich brauche Informationen schriftlich, um sie mir zu merken.
24. Ich schreibe und arbeite langsam.
25. Ich benutze beim Erzählen viele Wörter, die aktives Tun beschreiben
26. Wenn ich lese, dann spreche ich dabei leise mit.
27. Ich habe Probleme Autoritäten anzuerkennen.
28. Ich lese gern Bücher mit viel Handlungen.
29. Ich habe eine lebhafte, bildhafte Fantasie. Wenn ich erzähle oder schreibe, dann verwendet ich viele Bilder.
30. Ich kann die Schreibweise von Wörtern nicht gut buchstabieren.
31. Bei physisch erlebbare Belohnungen freue ich mich besonders.
32. Wenn ich mir etwas merken muss, machen ich mir schnell kurze schriftliche Notizen.
33. Wenn ich etwas mit anderen Leuten besprochen haben, kann ich mich gut daran erinnern.
34. Ich habe schnell und gut reden gelernt und kann gut und flüssig reden.
35. Ich kann mir die Wirklichkeit anhand eines gelesenen Textes vorstellen. Lernzugänge
36. Beim Arbeiten suche ich die Interaktion mit anderen Menschen.
37. Ich bin verwirrt, wenn ich beim Lesen auf ein Wort stoße, das ich noch nicht geschrieben gesehen habe.
38. Ich merke mir Dinge schrittweise der Reihenfolge nach. Ich brauche eine Schritt für Schritt Anleitung.
39. Ich kann mich auf eine Aufgabe nur kurz konzentrieren, dann brauche ich eine Ablenkung. Notfalls lenke ich mich selbst ab.
40. Ich kann gut zuhören. Lernzugänge
41. Ich brauche eigene Erfahrungen, um etwas Neues zu verstehen. Lernzugänge
42. Wenn ich etwas auswendig lernen muss, laufe ich beim Lernen hin und her.
43. Ich kann gut Anweisungen befolgen.
44. Ich habe einen hohen Bewegungsdrang und kann nicht lange still sitzen.
45. Ich überprüfe meine Arbeitsergebnisse gewöhnlich nicht. Geschriebene Wörter oder Texte untersuche ich nicht auf Fehler.
46. Ich lasse mich durch Lärm und umgebende Geräusche leicht ablenken.
47. Ich schreibe und lese fließend.
48. Wenn ich an meinen letzten Urlaub denke, dann fallen mir klare Bilder ein.
49. Ich lese gern Bücher mit viel Bildmaterial, z. B. Länderbeschreibungen.
50. Ich kann mir gut merken, was mir jemand erzählt hat.

Die Auswertung – Lernzugänge

LernzugängeHinter den Antworten verbergen sich die unterschiedlichen Lernzugänge. Um nun zu wissen, welche Lernzugänge Sie präferieren, addieren Sie die Zahlen der Fragen:

(l) 1+3+14+19+22+23+35+40+43+47= ??

(r) 5+9+11+18+24+27+36+39+41+45= ??

(v) 2+7+13+16+29+30+32+37+48+49= ??

    (a) 4+10+15+20+26+33+34+38+46+50= ??

    (k) 6+8+12+17+21+25+28+31+42+44= ??

Im Ergebnis erhalten Sie 5 Zahlen. Hinter den Zahlenreihen stecken die Lernzugänge.

(l) steht für linkshemisphärisch Lernzugänge

(r) steht für rechtshemisphärisch Lernzugänge

(v) steht für visuell Lernzugänge

(a) steht für auditiv Lernzugänge

(k) steht für kinästhetisch Lernzugänge

In dieser Auswertung erfahren Sie, was Ihre ermittelten Zahlen bedeuten. Nehmen Sie den Lernzugang, bei dem Sie die höchste Punktzahl ermittelt haben und lesen Sie Auswertung test lernzugänge, was das bedeutet.

 

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Rechts und links – die Blockade der Verwechslung auflösen

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Rechts und links – manchmal ist die Unterscheidung blockiert.

Das Verwirrspiel von rechts und links

Die Unterscheidung von rechts und links ist einfach. Ist sie das wirklich?

rechts und linksStehen Sie vor einem Schrank mit zwei Türen, dann ist die linke Tür auf Ihrer linken Seite und die rechte Tür auf Ihrer rechten Seite. Schauen Sie in den Spiegel, dann sehen Sie sich seitenverkehrt. Steht Ihnen hingegen eine reale Person gegenüber, sind dessen linke Seite gegenüber Ihrer rechten und dessen rechte Seite gegenüber Ihrer linken. Daher überkreuzen sich die Hände bei Begrüßungen und Verabschiedungen.

In den meisten Autos befindet sich der Hebel zur Anzeige des Fahrtrichtungswechsels auf der linken Seite des Lenkrades. Wenn Sie einen Richtungswechsel nach rechts anzeigen wollen, müssen Sie mit der linken Hand den Hebel nach rechts führen.

Eine Wegbeschreibung mit der Aufforderung: „Die dritte Straße rechts.“ ist unvollständig, weil sie nicht angibt, von welcher Richtung aus. Straßenkarten sind nach dem Norden ausgerichtet. Doch sie lassen sich drehen und damit ändert sich rechts und links. Auch Ansagen in U-Bahnen oder S-Bahnen gehen manchmal davon aus, dass jeder weiß, dass „Ausstieg links“ oder „Ausstieg rechts“ sich an der Fahrtrichtung orientiert.

Als ich erklärte, dass die Augenstellung „links oben“ bei vielen Menschen den Zugang zur visuellen Verarbeitung erleichtert, wurde ich oft gefragt, worauf sich „links oben“ bezieht. Obwohl es typisch ist, dass auf Bildern Körper spiegelverkehrt dargestellt sind.

Ja, da kann das Gehirn schon mal irritiert sein und nicht genau wissen, was ist nun rechts und links.

Bei Legasthenikern ist es leider häufig der Fall, dass auch Buchstaben der Verwechslung unterliegen, wie p und q / b und d / E und 3 / q und 9. Wenn das Unterbewusstsein, aus welchen Gründen auch immer, die Unterscheidung nicht genau abgespeichert hat, wird kein „normales Üben“ dies ändern. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum von einer Linksrechtsschwäche gesprochen wird.

Und so lösen Sie die Blockade von rechts und links auf

Ich gehe davon aus, dass ein häufiges Verwechseln von rechts und links keine Schwäche ist, sondern eine Blockade. Und eine Blockade kann man lösen.

Ich habe 3 Übungen für Sie vorbereitet.

In der 1. Übung werde Ich Ihnen Schritt für Schritt demonstrieren, wie Sie Ihrem Unterbewusstsein lehren zwischen rechts und links zu unterscheiden.

In der 2. Übung wird dem Unterbewusstsein nochmals bestätigt, was es neu gelernt hat.

In der 3. Übung wird es konkret um das Auflösen dieser Blockade in Bezug auf Buchstaben gehen.

Wenn Sie die Übungen selbst durchgeführt haben, vielleicht auch mehrmals, dann werden Sie keine Probleme mehr mit rechts und links haben.

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Visualisieren lernen – Übungen für Experten

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Visualisieren lernen 3. Teil

In diesem 3. Teil Visualisieren lernen hören oder lesen Sie Übungen zum Visualisieren von sich selbst in Gegenwart und Vergangenheit. Sie können die Übungen so oft wiederholen, bis Sie sie perfekt beherrschen.

Visualisieren lernen: Sie sehen sich im Kino

Gehen Sie gedanklich ins Kino. Sie haben eine Karte gekauft und steigen nun die Stufen hoch. Am Rand steht die Ziffer der Reihe. Es ist eine 22. Sie haben den Platz in der Mitte. Laufen Sie die Stuhlreihe entlang, bis Sie Ihren Platz gefunden haben. Auf der Lehne steht groß die Nummer 15.

Sie setzen sich hin. Schon beginnt der Film. Auf der Leinwand erscheinen Sie selbst. Sie sehen, wie Sie eine Straße entlang laufen. Plötzlich bleiben Sie stehen. Sie sehen in Richtung Fahrbahn. Ein Bus kommt. Sie steigen ein und fahren fort.

Visualisieren lernen: Als ich noch ein Kind war

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise in Ihre Vergangenheit. Sie sehen sich als Kind. Ca. 10 Jahre alt. Was tragen Sie für Kleidung? Mögen Sie die Kleidung? Sind Sie allein oder ist noch jemand bei Ihnen? Was oder wen sehen Sie noch? Wo sind Sie? Kennen Sie den Ort gut? Mögen Sie diesen Ort? Welche Gefühle löst das Bild in Ihnen aus?

Visualisieren lernen: Mein letzter Geburtstag

Erinnern Sie sich an Ihren letzten Geburtstag. Was geschah alles an diesem Tag? Hatten Sie Gäste? Vielleicht mussten Sie noch einkaufen. Vielleicht wurden Sie überrascht?

Wer war bei Ihnen? Holen Sie sich die Geräusche wieder, die um Sie waren. Gab es Gerüche? Wie waren Ihre Gefühle? Verging der Tag schnell oder hatten Sie das Gefühl, er nimmt kein Ende?

Visualisieren lernen: Ich bin gefallen

 

 

Visualisieren lernen experte-2

 

Jedes Kind fällt einmal hin. Holen Sie sich die Erinnerung an einen dieser Stürze. Vielleicht sind Sie zu schnell mit

 

 

dem Fahrrad, den Rollschuhen oder Rollerblades gefahren. Und plumps liegen Sie auf den Knien. Sie sind aufgeschabt von der Straße. Die Haut brennt. Merken Sie, wie die Haut brennt? Als Sie aufstehen wollen, merken Sie den Schmerz. Langsam humpelen Sie mit ihren zerschrammten Knien nach Hause.

Sie legen Ihre Beine bequem auf einen Stuhl. Spüren Sie, wie der Schmerz nachlässt und sich schließlich auflöst?

 

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Augenstellung zur Überwindung einer Legasthenie nutzen

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Augenstellung zur Überwindung einer Legasthenie nutzen

Die Augenstellung hilft dem Gehirn

Über die Augen nehmen wir Informationen aus der Umwelt auf. Doch nicht nur das. Eine bestimmte Augenstellung kann auch die Überwindung einer Legasthenie unterstützen.

Ca. 80% aller Informationen nehmen wir visuell auf und speichern diese bildhaft ab. Wer unter einer Lese- und Rechtschreibschwäche leidet, hat oft Probleme Symbole und Wörter zu visualisieren. Daher werden die Wörter auch oft, selbst innerhalb eines Textes, unterschiedlich geschrieben. Die richtige Schreibweise ist ebenso abgespeichert, wie alle möglichen fehlerhaften Schreibweisen. Als Betroffener wissen Sie nun nicht, welche die richtige Information ist.

Wo genau ist eine korrekte Information abgespeichert und wie kann jemand mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche diese finden und von falschen Schreibweisen unterscheiden?

Wer viel mit dem Computer arbeitet wird wissen, wie wichtig eine systematisierte Ablage ist, um Dateien wiederzufinden. So ähnlich ist es auch beim Abspeichern und Wiedererinnern von Informationen. Im Computer legen wir Verzeichnisse an. Diese dienen uns als Hilfsmittel.

Für das Abspeichern und das Auffinden von Informationen in unserem Gehirn können wir als ein Hilfsmittel die Augenstellung nutzen.

Bei jedem Gespräch, was wir führen und bei jedem Gedanken, den wir verfolgen, bewegen sich unsere Augen. Dahinter steckt eine Strategie. Die Augenstellung unterstützt den Suchprozess nach Informationen in unserem Gehirn. Genau diese Fähigkeit kann auch bei Lese- und Rechtschreibschwäche für das Abspeichern und Wiedererinnern der richtigen Schreibweise eines Wortes genutzt werden.

Aus empirischen Beobachtungen wissen wir, dass viele Menschen die Augenstellung nach oben geht, wenn sie nach Bildern im Kopf suchen. Dies passiert automatisch und unbewusst. Es ist kaum möglich, eine Augenstellung über einen längeren Zeitraum zu kontrollieren. Beim Einprägen und Wiedererinnern einer Schreibweise können bei einer Lese-und Rechtschreibschwäche die Augenstellung bewusst genutzt werden. Dafür sind die Augen nach oben zu richten, um den visuellen Zugang optimal zu nutzen.

AugenstellungWer mithilfe der Augenstellung trainieren will, muss sein individuelles Augenstellungsmuster im Vorfeld überprüfen.

 

 

 

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Damit Fehlerkorrekturen für Legastheniker zur Hilfe werden

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So werden Fehlerkorrekturen ungewollt zur Falle

Fehlerkorrekturen sollen helfen. Doch tun sie das wirklich immer? Was, wenn dadurch genau das Gegenteil erreicht wird? 

Sicher kennen Sie die Geschichte vom Glas, welches zur Hälfte gefüllt ist. Für manche Menschen ist das Glas halb voll, für andere Menschen halb leer.

Werfen wir einen Blick in die Werbung, in die Politik, in Bewerbungsschreiben oder Imagebroschüren, so finden wir immer wieder die Orientierung auf die Vorzüge, auf die Vorteile, auf den Nutzen, auf die Stärken und auf das Gute – also auf das halb volle Glas.

Anders ist es bei der Bewertung von Klassenarbeiten. Sicher erinnern Sie sich noch, dass die Fehler angestrichen wurden. Das ist eine klare Orientierung auf das, was alles nicht gekonnt bzw. nur fehlerhaft gekonnt wird. Bei einer Lese-Rechtschreibschwäche wimmelt es bei Fehlerkorrekturen oft von roten Markierungen. 

Was bedeutet ein halb leeres Glas für Fehlerkorrekturen?

Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir einen kurzen Blick in die Arbeitsweise unseres Gehirns werfen. Mit der Aufnahme einer Information wird ein Komplex von Vorgängen im Gehirn in Gang gesetzt.

Die zentrale Stelle, in der die Verarbeitung stattfindet, ist das Limbische System. Hier wird die Information aufgenommen und u. a. geprüft, ob diese in Beziehung zu schon anderen bekannten Wissensinhalten stehen. Wird die neue Information als wertvoll, als interessant oder bedeutsam eingestuft, gelangt sie über weitere Schritte schließlich ins Langzeitgedächtnis.

Unter diesem Blickwinkel sind also zwei Sachen wichtig: Das Gehirn baut auf bekanntem Wissen auf und fügt neues Wissen hinzu, wenn dieses bedeutsam ist.

Für Legastheniker ist es typisch, dass sie unterschiedliche Schreibweisen von Wörtern abgespeichert haben, ohne zu wissen, welche davon richtig ist.

Sehr vereinfacht ausgedrückt interpretiert das Gehirn die Wörter, die mit einer Signalfarbe markiert wurden, als bedeutsam und verfestigt das, was bereits abgespeichert wurde – den Fehler. 

Was sollte getan werden, damit bei Fehlerkorrekturen das Glas halb voll ist?

Wenn Sie sich eine Person Ihres Vertrauens als Lernhilfe holen, so ist das gut. Doch diese Person sollte bei der Fehlerkorrektur Folgendes berücksichtigen:

Fehlerkorrekturen

  1. Es sollten nicht die fehlerhaft geschriebenen Wörter, sondern die richtig geschriebenen Wörter markiert werden.
  2. Es sollte niemals mit dem Finger auf falsch geschriebene Wörter gezeigt werden. Vereinbaren Sie, dass richtige Lernergebnisse gelobt werden.

 

 

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Die Lesegeschwindigkeit bei einer Legasthenie verbessern

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Die Lesegeschwindigkeit bei einer Legasthenie verbessern.

LesegeschwindigkeitZwei Männer durchstreifen den Wald. Sie nutzen nicht die Wege, sondern gehen quer durchs Gestrüpp.

Der Blick eines Mannes ist auf den Waldboden fokussiert. Diesem Mann entgeht kein Zweig, kein Stückchen Moos oder Wurzel. Jedes Detail ist ihm wichtig.

Auch der andere Mann hat seinen Blick auf den Waldboden gerichtet. Doch er sucht nicht nach Details. Seine Augen überfliegen förmlich den Boden.

Das Ergebnis? Nun, das kommt auf die Ziele der Männer an. Wenn sie Pilze gesucht haben, hat vermutlich der erste Mann mehr gefunden. Warum? Er hatte seine Augen auf die genaue Erkundung des Waldbodens in seinem direkten Umfeld eingestellt.

Genauso hängt die Lesegeschwindigkeit auch davon ab, wie gelesen wird, worauf der Blick gerichtet ist.

Im Allgemeinen wird von vier unterschiedlichen Typen von Lesern ausgegangen. Diese Typen haben sehr viel mit der Lesegeschwindigkeit zu tun. Verschaffen wir uns also einen kurzen Überblick über die vier Typen.

1. Der selektive Leser: Die Suche nach ganz bestimmten Informationen.

Bei der Suche nach bestimmten Informationen überfliegt der Leser den Text. Wer diese Methode beherrscht, kann den Inhalt super schnell erfassen, jedoch ohne die Einzelheiten zu lesen. Die Augen fliegen förmlich über den Text. Ob man diese Methode beherrscht, kann leicht überprüft werden. Lesen Sie einen Text selektiv und geben Sie danach eine kurze Zusammenfassung des Gelesenen. Nur wer diese Aufgabe gut löst, beherrscht die selektive Lesemethode mit einer hohen Lesegeschwindigkeit.

2. Der globale Leser: Sich den Überblick verschaffen.

Auch bei dieser Methode geht es um die Erfassung des Gesamtinhaltes. Bei dieser Methode geht es allerdings weniger um die Lesegeschwindigkeit, als vielmehr um die Auswahl des Textes. Es geht um die Frage: „Worum geht es hier eigentlich?“ Von Interesse ist eine blitzschnelle Zusammenfassung dessen, was in dem Text steht. Sie ist demnach für unser Anliegen wenig nutzbringend.

3. Der sortierende Leser: Erfassen von wichtigen und unwichtigen Informationen.

Der sortierende Leser versucht beim Lesen die wichtigen Informationen zu filtern. Unwichtige Informationen werden ignoriert. Nach dieser Methode arbeiten z. B. viele Studenten. Sie markieren sich beim Lesen Textstellen, die sie brauchen.

Damit ist auch diese Methode eher dafür da, um geeignete Texte zu finden und weniger geeignet ist, das Leseproblem von Legastheniker zu lösen.

4. Der detaillierte Leser: Ich will es ganz genau wissen.

Der detaillierte Leser liest ganz genau. Er achtet auf jede Kleinigkeit und jedes Detail. Er sieht jeden Schreibfehler. Bei dieser kleinteiligen Arbeit braucht er in der Regel länger, um einen Text ganz durchzuarbeiten. Manchmal fällt es detaillierten Lesern schwer, einen gelesenen Text auf den Punkt zu bringen oder schnell zusammenzufassen, denn sie haben sich zu intensiv mit den Einzelheiten befasst.

Der detaillierte Leser steht demnach im Gegensatz zum selektiven Leser.

Welcher Typ von Lesern ist für eine schnelle Lesegeschwindigkeit besonders geeignet?

Wer auf eine schnelle Lesegeschwindigkeit angewiesen ist, sollte die Fähigkeit zum selektiven Lesen haben und einsetzen. Es geht demnach weniger um das Erfassen von Details, als vielmehr schnell und sicher den Inhalt zu erfassen. Enthält der Text die gewünschten Informationen, dann kann zum Sortieren der Informationen übergegangen werden. Sollte der Text selbst verfasst sein, kommt das Korrekturlesen zum Schluss.

Idealerweise verfügt ein Lerner über die Fähigkeit, von einem Lesertypus zum anderen zu wechseln, je nachdem was gerade notwendig ist.

Wie wird man ein selektiver Leser mit einer hohen Lesegeschwindigkeit?

Nach meiner Erfahrung bzw. nach Rückmeldungen von interessierten Legasthenikern helfen Schnelllesemethoden wenig. Der Grund dafür liegt bei dieser Personengruppe darin, dass sie Wörter nur unzureichend visualisieren können. Sie neigen daher dazu, die einzelnen Buchstaben der Wörter zu lesen. Die Buchstaben stehen hier als Detail.

Bevor ich Ihnen einen Vorschlag mache, wie Sie Ihre selektive Leseweise verbessern können, hier eine kleine Testvariante.
Lesen Sie diesen Text. Wie leicht können Sie den Inhalt identifizieren?

„Sicherlich knenen Sie auch die Studie, in der hersuafegnuden wrude, dass die Reinehfolge der Bustchaben für uns nihct so witchig ist. Nur die esrten und ltezten Buhctsaben müssen krorekt sein. Wir heban die Wröter so oft gesehen, dass wir die flasche Reiehnfloge druch unsere Erafhrung umtslelen und die rcihtige Beduetung der Wörter so in unesrem Kopf aotuamtisch enttseht …!

Wer jetzt nach der detaillierten Weise gelesen hat, wird wahrscheinlich Probleme bei der Erfassung des Textinhaltes gehabt haben. Wer selektiv liest, übersieht möglicherweise die Schreibfehler und versteht das Geschriebene dennoch.

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Was Visualisierungen im Legasthenietraining bewirken

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Was Visualisierungen im Legasthenietraining bewirken

In meinem Legasthenietraining gehören Visualisierungen von Schreibweisen zum Kern des Trainings. Warum nun ist die Visualisierungsfähigkeit im Legasthenietraining so wichtig?

Visualisierungen – eine Vergleichsstudie zum auditiven Lernen

Bereits in den 80er Jahren zeigten Vergleichsstudien zwischen der Lernweise von guten und schlechten Rechtschreibern einen signifikanten Unterschied hinsichtlich der auditiven und visuellen Lernweise. Eine dieser Vergleichsstudien machte Thomas E. Malloy (Classroom Techniques for Teaching Cognitive Spelling Strategie 1987; Depatment of Psychology, University of Utah).

Für den Unterricht wurden drei Gruppen gebildet. Die 1. Gruppe wurde nach der visuellen Rechtschreibstrategie, die 2. Gruppe nach der auditiven unterrichtet. Die 3. Gruppe erhielt keine Anweisungen oder Hinweise, wie zu lernen sei. Bewertet auf Geschwindigkeit der Verbesserung der Lernergebnisse und der Wirkungsdauer, schnitten visuelle Trainings wesentlich besser ab, als andere.

Im Vortest hatten die beteiligten Probanden ungefähr gleich viel Fehler. Die drei Nachtests zeigten, welches unterschiedliches Ergebnis die Lehrweisen hervorbringen. Danach zeigte sich bei den Probanden, die nach der visuellen und auditiven Lehrmethode unterrichtet wurden nach kurzer Zeit Verbesserungen. Jedoch nach einer Woche fielen die Probanden mit der auditiven Lehrmethode in ihre alte Fehlerquote zurück, während die Probanden mit der visuellen Lehrmethode nachhaltige Verbesserungen erzielten.

Das Experiment zur Bedeutung von Visualiserungen

Visualisierungen

Gruppen
blau = Kontrollgruppe ohne Unterricht rot = Gruppe auditiven Unterricht gelb = Gruppe visuellen Unterricht

 

Tests
1 = Vortest2 = angeleiteter Test 1 nach 20 Minuten3 = angeleiteter Test 2 nach 1 Woche4 = Generalisierungstest nach 1 Woche

 

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Visualisieren lernen – Übungen für Fortgeschrittene

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Visualisieren lernen 2. Teil

In diesem 2. Teil Visualisieren lernen hören oder lesen Sie Übungen zum Visualisieren von Gesichtern und Bewegungen. Sie können die Übungen so oft wiederholen, bis Sie sie perfekt beherrschen. Gehen Sie erst dann zum 3. Teil über.

Visualisieren lernen – sich selbst in Bewegung  betrachten


visualisieren lernenPhantasieren Sie, Sie liegen bequem auf Ihrem Bett. Betrachten Sie im Geist die vertrauten Gegenstände und die Einrichtung Ihres Zimmers. Wiederholen Sie diese Betrachtung, aber bewegen Sie sich diesmal Mal durch das Zimmer und schauen Sie die Gegenstände, die Möbel, die Fenster und Türen aus der Nähe an. Jetzt gehen Sie zum Fenster. Bewegen Sie sich sanft darauf zu schauen Sie durch das Fenster hinaus ins Freie. Sie merken, wie Sie immer höher steigen, bis Sie hoch über Ihrer Nachbarschaft schweben. Betrachten Sie sorgfältig die Straßen, die Häuser, die Bäume und das Gras aus dieser Perspektive. Dann schweben Sie sanft zurück auf den Boden und landen leicht auf Ihren Füßen.

Visualisieren lernen – ein Gesicht

Visualisieren Sie ein vertrautes Gesicht. Konzentrieren Sie sich auf die Gesichtszüge und betrachten Sie jedes Detail sehr genau. Verändern Sie die Perspektive. Sehen Sie sich die Gesichtskonturen aus der Ferne an. Zoomen Sie es wieder zu sich ran, näher, näher, ganz nah. Betrachten Sie es von rechts und dann von links. Spielen Sie weiter mit dem Gesicht und den verschiedenen Perspektiven.

Visualisieren lernen: Schauen Sie sich gedanklich im Spiegel an

Stellen Sie sich gedanklich vor einen Spiegel. Betrachten Sie Ihr Gesicht genau. Wie ist Ihre Haut – hell oder dunkler? Betrachten Sie Ihre Augen. Sind sie klein oder groß? Leuchten sie oder ist es eher ein fragender Blick, den Sie sehen? Haben Sie Falten im Gesicht? Wo sind sie – um die Augen oder um den Mund? Lächeln Sie in den Spiegel und halten Sie einen freundlichen Blick mit Ihrem Spiegelbild. Drehen Sie den Kopf leicht nach links und rechts und sehen Sie sich aus den Augenwinkeln. 

Visualisieren lernen: Der Urlaubsort

Begeben Sie sich gedanklich an Ihren Lieblingsurlaubsplatz. Dieser Platz sollte ruhig und erholsam sein. Betrachten Sie diesen Ort im Geiste genau. Welche Farben sehen Sie? Ist dieser Platz im Freien? Spüren Sie die Luft – warm oder kalt? Welche Geräusche dringen an Ihre Ohren? Handelt es sich um Musik, spielende Kinder, Wellen, die an die Klippen schlagen, sind es Gespräche oder singen Vögel? Gibt es Düfte? Stellen Sie sich vor, wie Sie an diesen Ort gelangen, um Ruhe zu finden.

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Visualisieren lernen – Übungen für Anfänger

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Visualisieren lernen 1. Teil

 

In diesem 1. Teil Visualisieren lernen hören oder lesen Sie Übungen zum Visualisieren von Farben, Gegenständen und Formen. Sie können die Übungen so oft wiederholen, bis Sie sie perfekt beherrschen. Gehen Sie erst dann zum 2. Teil über.

 a) Mit dieser Übung Visualisieren lernen erweitern Sie zunächst Ihren Gesichtskreis

Mit der folgenden Übung können Sie das Visualisieren lernen. Mit jeder weiteren Übung wird es besser gelingen.

    1                   visualisieren lernen_5      2        visualisieren lernen      3         visualisieren lernen
visualisieren lernen_64 5visualisieren lernen

 

Stellen oder setzen Sie sich bequem hin, so, dass beide Beine fest auf dem Boden stehen.

Fixieren Sie Ihren Blick auf einen konkreten Gegenstand, der sich Ihnen gegenüber im Raum befindet. Fokussieren Sie Ihren Blick auf diesen Gegenstand.

Lassen Sie nicht ab von dieser Fokussierung. Halten Sie den Gegenstand fest in Ihrem Blick.
Beginnen Sie nun langsam Ihr Gesichtsfeld nach links und rechts von diesem Gegenstand aus auszudehnen. Obwohl Sie klar den Gegenstand sehen, gelangt nun auch die unmittelbare Umgebung des Gegenstandes in Ihren Blickwinkel. Halten Sie diesen erweiterten Blickwinkel einige Sekunden.

Entspannen Sie Ihre Augen ein wenig, indem Sie sie schließen oder frei im Raum wandern lassen.

Fokussieren Sie den Gegenstand erneut und beziehen Sie das direkte Umfeld des Gegenstandes ein. Weiten Sie nun Ihren Blickwinkel weiter aus. Beim Visualisieren lernen Sie, das erweiterte Umfeld im Blickfeld zu haben. Was befindet sich weiter links und rechts vom Gegenstand? Was ist oberhalb und darunter? Verlieren Sie dabei den Gegenstand nicht aus dem Fokus. Überprüfen Sie, ob der Gegenstand noch im Mittelpunkt Ihres Blickes steht.

Gönnen Sie Ihren Augen wieder eine kleine Pause.

Fokussieren Sie den Gegenstand erneut. Beziehen Sie die erweiterte Peripherie dabei ein. Erweitern Sie Ihren Blickwinkel nochmals. Können Sie sehen, was sich direkt neben Ihnen befindet, ohne den Blick vom Gegenstand zu lockern? Obwohl Sie weiterhin den Gegenstand fokussieren, haben Sie auch im Blick, welche Gegenstände, Menschen, Tiere oder Pflanzen sich neben Ihnen befinden.

Nach einer weiteren kleinen Pause weiten Sie Ihren Blickwinkel so weit aus, dass Sie auch das vor Ihrem inneren Auge erfassen, was sich hinter Ihnen befindet. Obwohl Sie noch immer den Gegenstand fokussieren, erfassen Sie, was hinter Ihnen geschieht.
Natürlich können Sie nicht sehen, was hinter Ihnen los ist, doch Sie können eine Empfindung entwickeln, wie es wäre, wenn Sie es sehen könnten.

Behalten Sie diesen Rundumblick bei. Erfassen Sie nun gleichzeitig einen imaginären Gegenstand – einen Ball, eine Blume, eine Tasse …, der sich hinter Ihrem Kopf befindet. Lassen Sie diesen imaginären Gegenstand über Ihren Kopf schweben.

Erfassen Sie weiterhin mit Ihrem Blick den Gegenstand und dessen Peripherie. Registrieren Sie, was um Sie herum geschieht. Wenden Sie jetzt Ihren Blick nach unten, weg vom Gegenstand, behalten Sie diesen aber weiter vor Ihrem inneren Auge. Sie können also sehen, was sich direkt vor Ihnen befindet und gleichzeitig den gesamten Raum gedanklich erfassen. Visualisieren lernen

Achten Sie auf den Zustand, in dem Sie sich befinden. Registrieren Sie für sich, wie diese Übungen Ihren Zustand verändert.

 

visualisieren lernen

b) Mit diesen Übungen Visualisieren lernen konzentrieren Sie sich bewusst auf Bilder

Visualisieren lernen von Farben

Denken Sie an Rot, Grün, Blau oder an irgendeine Lieblingsfarbe, die sie mögen. Konzentrieren Sie sich darauf, dass die Farbgebungen klar und rein bleiben. Erscheinen Ihnen die Farbgebungen undeutlich, konzentrieren Sie sich auf die Unterschiede zwischen den Farbgebungen. Das gelingt Ihnen wahrscheinlich erst nach mehreren Übungen. Wie unterscheidet sich Rot von Blau? Konzentrieren Sie sich auf den Unterschied, dann werden die Farben deutlicher.

 

Visualisieren lernen von geometrischen Formen.

Malen Sie einen Kreis, ein Viereck oder Dreieck auf ein Blatt Papier. Halten Sie dieses Blatt in Augenhöhe vor Ihr Gesicht. Stellen Sie sich innerlich jedes Detail vor, dann das Ganze. Experimentieren Sie mit Veränderungen von Farbe, Größe, Form des Gegenstandes. Stellen Sie sich vor, dass sich das Objekt vor Ihrem inneren Auge dreht.

Visualisieren lernen – der Kürbis

Stellen Sie sich einen Kürbis vor. Einen leuchtend orangefarbenen Kürbis. Der Stil ist oben. Lassen Sie den Kürbis vor sich schweben und zur Decke aufsteigen. Holen Sie ihn von der Decke zurück und drehen Sie ihn – schneller, immer schneller, immer schneller.

Stoppen Sie ihn. Lassen Sie ihn kleiner werden, bis er nur noch die Größe eines Apfels hat. Stellen Sie sich nun vor, dass er seine Farbe wechselt – jetzt wird er blau, jetzt wird er grün und nun ist er wieder orange.

 

Visualisieren lernen von einem vertrauten Gegenstand.


Stellen Sie sich einen bekannten Gegenstand – z.B. einen Stuhl, einen Tisch, eine Tomate oder eine Tasse vor. Stellen Sie gedanklich den Gegenstand in etwa 1 bis 1,5 Meter Entfernung vor und entspannen Sie sich. Schließen Sie die Augen und visualisieren Sie den Gegenstand. Betrachten Sie die Details und versuchen Sie, diese in Ihre eigene Vorstellung zu übernehmen.

 

 

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